Voraussichtlich 2010 ab ca. Mitte August lieferbar! Dieser Artikel kann nur im Herbst gekauft werden! Echter Safran Krokus Crocus sativus Der echte Safran ist eine Krokusart und gehört zur Familie der Irisgewächse. Die Safrankrokusse werden bis ca. 15cm gross, haben hellviolette Blüten und in der Mitte der Blütenblätter sitzt die leuchtend rote dreischenkelige Narbe. Die drei Schenkel (ähnlich Fliegenbeine) sind ca. 3cm lang und ca. 3mm breit. In ihnen steckt die ganze Farbe und Würze des Safrans. In der 2-3 Wochen andauernden Blütezeit werden die Blüten geerntet. Bevor sie welken müssen die Safranfäden (Narben) gezupft und dann auf getrocknet werden. Diese Ernte ist fast nur mühselige Handarbeit und die geringe Ausbeute machen den Safran zu dem als teuersten Gewürz und seinen Anbau nicht besonders lukrativ. Für 1 Kilo Gewürz werden ca. 150.000 bis 200.000 Blüten benötigt! Angebaut wird Safran vor allem in Spanien und Griechenland (entspicht ca. 75% Welternte), die restlichen Mengen kommen aus Israel, Marokko, Türkei, Iran, Frankreich und Italien. In einem ägyptischen Papyrus wurde der wilde Safran um ca. 1500 v. Chr. beschrieben. Die Perser und Griechen waren damls wohl die Ersten, die den Safran im 1 Jh. v. Chr. kultivierten. Schon damals galt der Safran als königliches Luxusgewürz, für das fast jeder Preis gezahlt wurde (was bis heute noch galt). Er wurde auch als Heilmittel gepriesen und zur Färbung kostbarer Gewänder genutzt. Die Römer gingen extrem verschwenderisch mit Safran um, so liess z. B. Nero zum Zeichen seines Triumphes die Strassen Roms mit Safran bestreuen. Nach dem Untergang des römischen Reiches geriet das Gewürz fast ganz in Vergessenheit. Erst den Arabern, von denen auch der Name (Za'fraran = gelb sein) stammt, verdanken wir, dass der Safran uns wieder zgänglich wurde. Im 8. Jahrhundert brachten sie den Safran mit ihren Eroberungszügen nach Spanien und von dort aus breitete sich das teuerste Gewürz der Welt im restlichen Europa aus. Safran besitzt ein unvergleichliches Aroma und einen starken Duft. Er schmeckt leicht bitter bis honigartig und liefert einen leuchtend gelben Farbstoff, der sich löst, wenn man die Fäden in Wasser gibt. Der Safrankrokus sollte so sonnig wie möglich gepflanzt werden, denn nur so wird das Gewürz ausgebildet. Er ist bei uns Winterhart! Mindestbestellmenge 5 Stück (Zwiebeln/Knollen) Versand per Paket! (Ausland=bitte vorher "unten" Anfragen!) |