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Schokolade

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P R E S S E I N F O R M A T I O N
"Götterspeise Schokolade. Kulturgeschichte einer Köstlichkeit"

Ausstellung im Schlossmuseum Linz
19. September bis 4. November 2007

 
Schoko-Tipp 1: Die Ausstellung
Die Ausstellung "Götterspeise Schokolade. Kulturgeschichte einer Köstlichkeit" im Schloss-museum Linz erzählt den Weg "von der Kakaobohne bis hin zur Confiserieschokolade". 
Am Beginn des Rundganges stehen biologische Grundlagen rund um den Kakaobaum sowie Fragen des Fair Trade. Die Kulturgeschichte der Schokolade führt von den alten Hochkulturen Mittelamerikas über barocke Leidenschaften bis hin zur Herstellung eines Massenprodukts im 20. Jahrhundert. Sie zeigt, dass Schokolade im Laufe ihrer 3000 Jahre alten Geschichte meist getrunken und nur selten gegessen wurde. Die Besucher entdecken Unterschiede von Rohschokoladen aus verschiedensten Ursprungsgebieten und  erfahren, wie man die Qualität von Schokolade erkennt oder welche Köstlichkeiten am Beginn des 21. Jahrhunderts in Confiserien, Supermärkten und sogar an Tankstellen auf ihn warten.

Schoko-Tipp 2: Das Linzer Schokoladenfest "Der süßen Sünde auf der Spur"
am Samstag, 22. September und Sonntag 23. September im Schlossmuseum Linz

Schoko-Tipp 3: Der Schoko-Laden für Naschkatzen
Während der gesamten Ausstellungsdauer können Besucher hochwertige Produkte aus heimischen Manufakturen oder von international renommierten Herstellern im Schlossmuseum kaufen.

Schoko-Tipp 4: Das Schokoladen-Begleitprogramm für Kinder und Erwachsene

Schoko-Tipp 5: Jede Woche eine anderer Schoko-Kostprobe!


Niemand wird es leugnen: Wenn unsere Geschmacksnervenbetörende Erregung, Dramatik und süße Befriedigung suchen, dann greifen wir nicht zur Kartoffel und auch nicht zu Preiselbeeren. Wir essen Schokolade. (Lorna Sass)


Tauchen Sie ein in die faszinierende Geschichte von Kakao und Schokolade!

New York im Schokokoma! Diese und ähnliche Schlagzeilen bestätigen, was Kenner und Genießer schon längst wussten: Schokolade hat Rotwein und Grünen Tee im Ranking der attraktivsten Genussprodukte den Rang abgelaufen.  

Die Ausstellung im Schlossmuseum Linz erzählt den Weg "von der Kakaobohne bis hin zur Confiserieschokolade". Sie verrät, wie Gourmets Schokolade fachmännisch genießen und zeigt mit einem Blick in die Kunstgeschichte und die Alltagskultur, dass die süße Versuchung der Schokolade in unterschiedlichsten Formen gestaltet wurde und auch heute noch gestaltet wird.


Schokoladenseiten einer Ausstellung - Themenschwerpunkte

"Rund um die Kakaobohne". Biologische Grundlagen der Kakaoproduktion: Der Einstieg in die Ausstellung erfolgt über biologische Grundlagen rund um den Anbau von Kakao, Anbaugebiete und das Leben auf Kakaoplantage.

Von den Olmeken ins 21. Jahrhundert führt der zweite Teil der Ausstellung und widmet sich der Kulturgeschichte und Herstellung von Schokolade über Jahrhunderte und Jahrtausende. Sie beginnt mit den Mythen bei den Maya-Göttern im Regenwald von Yukatan und der Ent-deckung der Schokolade durch die Spanier: Auf seiner vierten Reise nach Amerika landet Kolumbus in Nicaragua und sieht als erster Europäer Kakaobohnen, die dort zur Zubereitung eines Getränkes verwendet werden, ihre wahre Bedeutung erkennt aber erst Hernan Cortez um 1519. Die Besucher erfahren, wie ein nunmehr "heißes und süßes Getränk" von Spanien aus seinen Siegeszug in Europa antritt und im Gegensatz zum Kaffee von einer "nichtstätigen" aristokratischen Elite genossen wird. Erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts ermöglichen ver-besserte Produktionsverfahren und technische Innovationen, dass Schokolade auch für Bürger erschwinglich wird.

Schokolade mit allen Sinnen genießen, heißt es im dritten Teil. Die Besucher sind eingeladen, Schokoladesorten aus verschiedenen Ursprungsländern zu probieren und spezielle Schoko-ladeprodukte aus unterschiedlichen Ländern zu entdecken, sich mit der Frage von Qualität sowie physiologischen und psychologischen Faktoren rund um den Genuss von Schokolade zu beschäftigen. Beispiele aus der zeitgenössischen Kunst zeigen, dass Schokolade damals wie heute Genießern und kreativen Köpfen Quelle für Inspiration und Muße war bzw. ist.

Namensgeschichte
altmexikanisches Wort ("Kakuatl" von "xococ" = herb und "latl" = Wasser). Nach aztekischen Vorstellungen war Schokolade ein Getränk der Götter, das diese den Menschen geschenkt hatten. Für europäische Empfindungen schmeckte diese Anfangs bitter und scharf! Die wissenschaftliche Bezeichnung  "Theobroma cacao" für den Kakaobaumes stammt von Carl von Linné. Heute versteht man unter Schokolade ein kakaohältiges Lebens- und Genussmittel.

Feinschmecker-Programm zur Ausstellung

Das Linzer Schokolade-Feinschmeckerprogramm reicht von einem zweitägigen Fest der Schokolade über einen Schoko-LADEN mit exquisiten Schokoladeköstlichkeiten aus heimischen Maufakturen und ganz Europa bis hin zu einer Schoko-Veranstaltungsreihe im Schlossmuseum Linz. (siehe Programm)

Schokoladefest im Schlossmuseum Linz Sa. 22. und So. 23. Sept.:

"Der süßen Sünde auf der Spur" - unter diesem Motto laden wir Sie und Ihre Familie ein, zwei süße Tage lang in die Welt der Schokolade einzutauchen, erlesene Schokoladeprodukte von österreichischen wie international renommierten Chocolatiers zu vorkosten und zu kaufen und zahlreiche Schoko-Programmpunkte zu genießen: Von Vorträgen und Lesungen über Schokolade-, Wein- und Whiskeyverkostungen bis hin zu Kinderveranstaltungen reicht das feine Angebot für Erwachsene, Kinder und Familien! Darüber hinaus laden wir Sie ein, unsere Ausstellung "Götterspeise Schokolade. Kulturgeschichte einer Köstlichkeit" zu besuchen.

 Nähere Informationen zum Schokoladefest

 Schlossmuseum Linz
 Tummelplatz 10
 4010 Linz
 www.schlossmuseum.at
 T: 0732 / 77 44 19

Presse-Information
Oberösterreichische Landesmuseen   
MMag. Sigrid Lehner
Museumstraße  14
T: 0732 / 77 44 82 - 53 
4010 Linz
s.lehner@landesmuseum.at 

Nina Stögmüller
T: 0732 / 77 44 82 - 68
n.stoegmueller@landesmuseum.at

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